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Yvonne Korbela

Yvonne Korbela

IMAGE-Choreographin seit 1998

Meine Liebe zum Sport und überhaupt zur Bewegung entdeckte ich spätestens mit 5 Jahren, als ich mit dem Hochleistungs- Turnen in Polen begann. Später war ich aktiv im TV Odenkirchen, wo ich weiterhin turnen konnte und auch meine ersten Erfahrungen im Tanz und in Rhythmischer Sportgymnastik gesammelt habe. 1991 begann ich dann, bei "Black out" (Grevenbroich) tänzerisch und akrobatisch aktiv zu werden. Als ich dann 1994 meine erste eigene Jazztanzgruppe bei der DJK Odenkirchen ("Jazzomania") gründete, hatte ich bereits einige Erfahrungen im Unterrichten in verschiedenen Bereichen wie Kinderturnen, Step- Aerobic, Skigymnastik etc. . Seitdem ist das Unterrichten von Tanz, das Gestalten eigener Choreographien und generell die Arbeit mit Bewegung ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens und mein größtes Hobby.
Auch beruflich werde ich der Bewegung weiterhin treu bleiben, denn seit kurzem bin ich (endlich) Absolventin der Deutschen Sporthochschule Köln.
Zur Zeit leite ich außer IMAGE noch acht weitere Gruppen: CÉILÌ (Irish Dance), fünf Gruppen für Kreativen Jazztanz bzw. Tanzwerkstatt in der Jugendkunstschule Grevenbroich sowie Tanz und Bewegungstheater an einer Grundschule, wobei sich auch eine komplette Jungengruppe etablieren konnte! Außerdem leite ich an der Musikschule Mönchengladbach ein Musical-Projekt ("Chicago Club").

Neben dem Tanzunterricht bleibt mir noch etwas Zeit für meine Hobbys. Dazu gehören: Gitarre spielen, zeichnen, Freizeitparks und Reisen (besonders Kanada und Irland), mein Hund Luna und ganz besonders Musicals und Filme.

IMAGE und ich...

IMAGE trat ungeplant und etwas unerwartet in mein Leben. Als ich eines Tages auf eine Zeitungsannonce der damaligen Dance Company Korschenbroich aufmerksam gemacht wurde, wusste ich noch nicht, was sich da anbahnte. Nach einem ersten Probetraining im September `98 war die Begeisterung auf beiden Seiten entfacht; sowohl die Formation als auch ich waren geradezu besessen darauf, mit den Vorbereitungen zu "Tanz der Nachtgestalten" zu beginnen. Obwohl ich schon einige Erfahrungen im Gestalten von abendfüllenden Programmen gesammelt hatte (u. a. in der Jugendkunstschule Grevenbroich sowie an der Deutschen Sporthochschule), war dies doch mein erstes eigenes Projekt, und ich habe jede Menge Mühe darin investiert. Es hat sich jedoch jede einzelne Minute dieser Arbeit gelohnt, denn die in der Turnhalle oder mit dem Projektbuch am Schreibtisch verbrachten Wochenenden (und andere Wochentage sowieso) wurden mehr als genug durch die Unterstützung und die Freundschaft der Ensemble- Mitglieder sowie durch die überwältigende Resonanz des Publikums entschädigt.

Unser zweites Projekt, "Hollywood Backstage", welches mir persönlich noch mehr am Herzen lag als "Tanz der Nachtgestalten", hat sich leider nie so großer Beliebtheit erfreut wie unser Erstwerk. Mag es daran gelegen haben, dass es aufgrund der kritischen Betrachtung einiger Themen an Zauber verloren hat, mit dem wir sonst unser Publikum so in den Bann gezogen haben oder daran, dass die viel anspruchsvolleren Choreographien von der eigentlichen Darstellung abgelenkt haben... Ich weiß es nicht. Aber ich persönlich stecke immer noch voller Ideen, Enthusiasmus und vor allem Liebe zu diesem Job, besonders zu IMAGE an sich, so dass mich nichts davon abhalten kann, immer wieder neue Versuche zu starten, das Publikum und vor allem meine "Schnuckis" in die Welt der kreativen Ideen zu entführen, die der Tanz, die Bühne und das Leben selbst in sich bergen.

Somit entpuppte sich "Es wäre einmal..." als gelungener Versuch, IMAGE wieder glänzen zu lassen und uns in die Herzen unseres treuen Publikums zurückzuspielen. Die intellektuelle, gesellschaftskritische Komponente bleibt hier nicht unbeachtet, trotzdem besticht das Stück viel mehr durch Mystik, Magie und darstellerisches Können der mittlerweile noch weiter entwickelten Ensemblemitglieder.
Darüber hinaus diente die Arbeit an "Es wäre einmal..." als Hintergrund zu meiner Diplomarbeit. IMAGE hat sich nun also auch noch den Zugang zum wissenschaftlichen Archiv der Deutschen Sporthochschule Köln verschafft! :